Kosten und Finanzierung

Wie viel kosten die Massnahmen aus dem Agglomerationsprogramm?

Kosten Agglomerationsprogramm der dritten Generation 

Das Agglomerationsprogramm priorisiert die Massnahmen anhand ihrer Mitfinanzierbarkeit durch den Bund, ihrer Relevanz für die Agglomeration, ihres Reifegrads und ihres Kosten-Nutzen-Verhältnisses.

Die Massnahmen mit Baubeginn 2019–2022 (A-Massnahmen) kosten knapp 360 Millionen Franken. Davon entfallen rund 225 Millionen auf den Kanton Luzern – abgestimmt mit dem Bauprogramm für die Kantonsstrassen, womit für Luzern keine zusätzlichen Kosten anfallen. 48 Millionen übernehmen die Kantone Nidwalden und Schwyz, 87 Millionen die Gemeinden.
Kosten Agglomerationsprogramm dritte Generation

Kosten Agglomerationsprogramm dritte Generation

Mit der Schaffung des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds ist die Finanzierung der Agglomerationsprogramme langfristig gesichert. Der Beitragssatz des Bundes für das dritte Luzerner Agglomerationsprogramm beträgt wie in den beiden vorhergehenden Programmen 35 Prozent. Was bei den unterstützten Massnahmen mit Kosten von rund 153 Millionen Franken einen effektiven Bundesbeitrag von rund 54 Millionen Franken ergibt. Demgegenüber werden zurzeit verschiedene weitere beantragte Massnahmen in der Grössenordnung von rund 200 Millionen Franken vom Bund nicht unterstützt oder wurden vom Bund verschoben. Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens setzt sich der Kanton Luzern mit Nachdruck für die Unterstützung weiterer Massnahmen ein.

Kosten Agglomerationsprogramm der ersten und zweiten Generation

Die Massnahmenliste mit Baubeginn 2015–2018 des zweiten Programms enthielt Verkehrsinfrastrukturmassnahmen im Umfang von rund 165 Millionen Franken, davon ca. 137 Millionen Franken zulasten des Kantons Luzern. Der Bund unterstützte Massnahmen im Umfang von 92 Millionen Franken. Bei einem Beitragssatz von 35 Prozent entspricht dies rund 32 Millionen Franken.

Im Agglomerationsprogramm der ersten Generation waren Massnahmen mit Baubeginn 2011–2014 mit Kosten von ca. 200 Millionen Franken veranschlagt, die fast ausschliesslich zulasten des Kantons Luzern gingen. Mit rund 45 Millionen Franken bzw. einem Beitragssatz von 35 Prozent unterstützte der Bund Massnahmen im Umfang von 130 Millionen Franken.